Yoshi's Woolly World

Yoshi’s Woolly World im Wolltest

Sammelwahn!

Doch damit ist nicht Schluss, denn natürlich gibt es auch die Grinseblumen, die einmal mehr in allen möglichen Ecken der Level versteckt sind. Ihr müsst wirklich den gesamten Bildschirm im Blick behalten, damit ihr keines der Sammelitems überseht.

Umso erfreulicher ist es, dass die Steuerung über die Eingabemöglichkeiten, Wii U GamePad, dem Wii Classic Controller, der Wii-Fernbedienung und dem Wii U Pro Controller ziemlich gut ist, obwohl wir im Test doch lieber einen normalen Controller bevorzugt haben. An dieser Stelle werden euch also keine Steine in den Weg gelegt.

Yoshi's Woolly World

Das besondere Alleinstellungsmerkmal von Yoshi’s Woolly World ist die wirklich erstklassige Optik. Das komplette Spiel ist in einem Stil gehalten, der den Eindruck macht, dass alles aus Wolle besteht. Der Grafik stehen auch die Animationen in nichts nach, und sorgen für flauschige Begeisterungsstürme.

Nicht nur optisch

Doch Nintendo wäre nicht Nintendo, wenn der Woll-Stil keinen Einfluss auf das Spiel an sich haben würde. So sind die Rätsel in den Welten komplett darauf ausgelegt, mit der Fantasie zu spielen: Es werden versteckte Passagen freigeschaltet, in dem ihr an einem Stück Garn zieht. Mit den Wolleiern lasst ihr an vorgegebenen Stellen Plattformen entstehen, um so an höhere Ebenen zu gelangen.

Um noch mehr Abwechslung in das Spiel zu bringen, haben die Entwickler die Möglichkeit eingebaut, dass sich Yoshi in verschiedene Objekte verwandeln kann, um bestimmte Abschnitte zu bestehen. So buddelt ihr euch als Schaufel-Yoshi durch den weichen Boden, um auch dort Boni zu entdecken. Pro Welt erwarten euch außerdem noch zwei Bosse, die nach dem typischen Muster besiegt werden müssen, aber trotzdem einige interessante Ideen und auch alte Bekannte bieten. Natürlich gibt es auch ein Wiedersehen mit dem Serien-Veteranen Xilebo, der euch als Endboss erwartet.

Yoshi's Woolly World

Ergänzend dazu gibt es die Möglichkeit, das gesamte Spiel zusammen mit einem zweiten Spieler zu zocken. Der Mehrspielermodus macht eine Menge Spaß und es gibt einige Szenen, in denen man sich nicht nur freut, sondern auch anbrüllt, weil der andere Spieler (natürlich nur der andere) wieder den Bildschirmtod verschuldet hat.

Technik vom Feinsten

Wie bereits erwähnt, sind wir von der Grafik und dem kompletten Artdesign des Titels mehr als begeistert. Alle Gedanken wurden komplett zu Ende gedacht und das gesamte Spiel wirkt aus einem Guss. Auch die Musik und der Sound machen einen sehr guten Eindruck. Verwunderlich war, dass es sogar Musikstücke gibt, die man beinahe als rockig einstufen könnte.