Super Mario 64

RetBro: Super Mario 64 – Meilenstein in 64-Bit

Dieser Artikel ist im Orginal auf gameplane.de erschienen.

Die Revolution in 64-Bit

Der 1. März 1997 sollte für Jump&Run-Fans der Tag werden, in dem das komplette Genre umgekrempelt würde. Denn dort erschien in Europa der Nintendo 64 und mit ihm einer der besten Starttitel aller Zeiten: Super Mario 64. Aus dem Stegreif wurde so ein neuer Standard gesetzt, den bis heute kaum ein Jump&Run-Spiel erreichen konnte. Doch wie schaut es heute aus? Kann der Titel 18 Jahre später noch begeistern?

Damals verblüffend, heute zum Standard-Reportoire gehörend, war die Einbindung des Analogsticks in das Abenteuer des Klempners. Bis zu diesem Zeitpunkt war es nicht möglich, dermaßen flüssig und ohne Einschränkungen einen Charakter durch 3D-Welten zu steuern. Jeder, der damals dieses Modul eingelegt und vor dem Schloss seine Runden gedreht hatte, wird sich an diesen Moment erinnern und daran, dass in diesen Moment klar war, dass dieses Spiel etwas ganz Großes werden würde.

Super Mario 64

In Europa erschien das Spiel NiGHTS into Dreams … vor Super Mario 64 und kam mit einem Controller daher, der einen Analogstick bot. International gesehen erschien aber das Nintendo-Abenteuer vor dem Sega-Spiel.

Auch heute fällt auf, dass die Steuerung sehr gut durchdacht ist, man Mario intuitiv durch die einzelnen Level lenkt und man nach einer kurzen Zeit in einen wahrhaftigen Flow verfällt, in dem man Sprungkombination an Sprungkombination reiht. Selbst schwierigere Aktionen, wie die Wandsprünge, bei denen es sehr auf das Timing ankommt, sind nach heutigen Standard sehr gut machbar.