Mario Party 10

Mario Party 10 im PixelBros-Party-Test!

Spielbretter, Minispiele und mehr

Die einzelnen Settings der Spielbretter sind wie gewohnt sehr gelungen. Die Umgebungen sind dabei an die bekannten Mario-Themen angelehnt. Ihr spielt also zum Beispiel auf einem Unterwasser-Brett oder in Bowsers-Schloss. Wie bereits aus dem neunten Teil bekannt, gibt es pro Karte einen Zwischen- und einen Endboss. Diese lehnen sich an das jeweilige Setting des Spielbretts an, so tretet ihr Unterwasser zum Beispiel gegen Blooper an.

Mario Party 10

Diese Bosskämpfe lockern dabei das Spielgeschehen merklich auf, wiederholen sich jedoch zu häufig, da die Anzahl der Spielfelder auf fünf begrenzt ist. Wesentlich abwechslungsreicher sind hingegen die einzelnen Minispiele, von denen es über 60 in das Spiel geschafft haben und in einzelnen Kategorien, wie 2 versus 2 oder jeder gegen jeden, eingeteilt werden. Diese erstrecken sich über fordernde Jump and Run-Passagen bis zu simplen Puzzle-Spielchen und schwanken auch in ihrem Spaß von “naja” bis “Wow! Sehr unterhaltsam!”. Ein netter Faktor sind die zusätzlichen Spiele, die ihr direkt im Menü auswählen könnt. So findet ihr ein recht interessantes Puzzle-Spiel, bei dem es das Ziel ist vier gleichfarbige Kugeln zu verbinden, während von oben immer neue Kugeln herunter segeln. Vor allem im Mehrspielermodus verspricht dieses Spielchen einiges an Gaudi, da ihr eurem Kontrahenten durch Kombis mit größeren Kugeln einheizen könnt.

 Spielt als Bowser und amiibo

Eine der größten Neuerungen von Mario Party 1o ist die Bowser Party, die ihr mit bis zu fünf Spielern zocken könnt. Dabei übernimmt ein Spieler die Rolle des Mario Oberbösewichts und muss auf dem Spielfeld die Spielergruppe einholen. Im anschließenden Minispiel muss die riesen Echse den Kontrahenten möglichst viele Leben abluchsen. Der Clou in diesem Fall ist, dass Bowser komplett über das Tablet der Wii U gesteuert wird und es somit einen asynchronen Mehrspielermodus gibt. Dieser Spielmodus hat das größte Potential mit genügend Freunden ein Dauerbrenner zu werden, sollte euch das Würfelglück als Bowser holt sein, denn neben den Bowser-Minispielen, existieren dort keine weiteren Spiele in diesen Modus.

Mario Party 10

Eine weitere gelungene Ergänzung ist die amiibo Party, in der ihr die beliebten Figürchen einsetzen könnt. Wenn ihr einen kompatiblen amiibo einsetzt, erhaltet ihr ein Spielbrett, das an diese Figur angelehnt ist. Vom Aufbau her sind diese Bretter gleich und simpel quadratisch. Das Ziel ist es, wie in den alten Teilen des Franchises, möglichst viele Sterne und Münzen einzusammeln. Solltet ihr diesen Modus mit mehreren Mitspielern absolvieren wollen, benötigt jeder der Spieler eine eigene Figur. Das komplette Handling der amiibo Party ist leider nicht ganz durchdacht, da zum Beispiel gewürfelt wird, in dem man die amiibo Figur ruckartig bewegt, was bei vier Spielern schnell nervig werden kann.

Mario Party 10 - Bowser

Insgesamt lässt sich sagen, dass die neuen Spielmodi sich sehr gut einfügen und eine Ergänzung zum bekannten Spielprinzip, wie den Minispielturnieren und dem normalen Modus, darstellt.

Technisch kein großer Wurf

Wie in jedem Mario-Spiel findet ihr den typischen Grafikstil auch in Mario Party 10 wieder. Die Umgebungen und Figuren sich nach wie vor knuffig gestaltet, einzig die Animationen wirken ein wenig steif und so, als ob sie aus dem Vorgänger kopiert wurden. Der Sound des Titels geht in Ordnung, nervig können jedoch die Sound-Samples werden, da sie sich innerhalb einer Runde mehrfach wiederholen können.